Heimat- und Volkstrachtenverein Salzweg e. V.
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Vereinsgeschichte

In den 20er Jahren entstanden entlang der Ilzleit'n und des Kinsing-Bachl’s große Holzschäden aufgrund von Schnee- und Witterungsbedingungen. Nach diesem verheerenden Schneebruch kamen Holzhauer-Buam aus Oberbayern und dem Tiroler Oberland, diese waren zur damaligen Zeit bekannte Holzspezialisten. Nach getaner Arbeit traf man sich abends in Wirts- oder Bauernstuben zum gemütlichen Feierabend. Bei diesen geselligen Stunden zeigten die Tiroler und Oberbayerischen Holzfäller auch ihre Kunst im Schuhplatteln. Beeindruckt von diesem Können wurde von einigen Salzweger Dorfburschen die Idee aufgenommen, das Schuhplatteln zu erlernen (das anfänglich im Vordergrund stand).

Die Gründung im Jahre 1928

Der Sicklinger Hans aus Salzweg hatte dann die Idee einen Trachtenverein zu gründen. Wohl auch angeregt durch die Trachtenvereinsgründungen allerorts zur damaligen Zeit, war es aber auch die Liebe zur Tracht und zum heimatlichen Brauchtum, die den Sicklinger Hans bewogen, in Salzweg einen Trachtenverein zu gründen.

Am 1. April 1928 konnte dann schließlich der Verein als Gebirgstrachtenverein gegründet werden. Er führte die Bezeichnung „Gebirgstrachtenverein Edelweiß Salzweg“. Vereinslokal war das Gasthaus Spetzinger in Salzweg und in der Anfangszeit haben sich dem Verein ausschließlich Buam angeschlossen.

Weiterentwicklung bis zum 2. Weltkrieg

In den folgenden Jahren hatte der Verein eine gute Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen. Auch viele Salzweger Dirndl entschlossen sich, dem Verein beizutreten. Sie wurden gerne angesehen in ihren schmucken, farbenfrohen Trachten.

Alljährlich wurde ein Trachtenfest abgehalten, bei dem auch alle Nachbarvereine mitwirkten. Die Bevölkerung nahm großen Anteil am ganzen Vereinsgeschehen.

Der Zweite Weltkrieg brachte jedoch einschneidende Veränderungen in allen Lebensbereichen mit sich. So auch im Vereinsleben. Alle männlichen Mitglieder wurden zur Wehrmacht eingezogen und das Vereinsleben kam allmählich völlig zum Erliegen.

 

Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg

Es ist ein großer Verdienst des Franz Dichtleder, der unmittelbar nach dem Krieg die Führung des Vereins unter äußerst schwierigen Umständen wieder in die Hand nahm. Es musste z. B. von der Besatzungsmacht die Erlaubnis zur Weiterführung des Vereins erteilt werden. Leider war der Zeit angemessen das Interesse am Vereinsleben noch nicht so groß, so dass das Geschaffene nach einiger Zeit wieder auseinanderbrach.

Erst im Jahre 1950 nahm der Verein in seiner heutigen Form seine Tätigkeit wieder auf. Im Laufe der folgenden Jahre ist der Verein wieder sehr schnell in Schwung gekommen. Es wurden wieder einmal wöchentlich Treffen organisiert, um mit großer Mühe die Plattler wieder zu

lernen. 1954 wurde wiederum die Tracht der Dirndl erneuert. Unsere neue Tracht ist eine

Passauer Volkstracht. In dieser Zeit fand auch die Umbenennung des Trachtenvereins Salzweg statt. Aus dem „Trachtenverein Edelweis“ wurde schlicht der „Heimat- und Volkstrachtenverein Salzweg“.




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Musik-CD:

A Musi und a Gsang: Heimat- und Trachtenverein Salzweg A Musi und a Gsang - 80 Jahre Heimat und Volkstrachtenverein Salzweg